In Anbetracht dessen…

von Wechsel-Haft

In Anbetracht dessen, dass Albernheiten meinen Blicken entfliehen und ich etwas Altbekanntes wieder fühle, was mir verschlossen blieb, mondelang.
In Anbetracht dessen, dass Vergangenheit mich fesselt und Zukunft mich drückt, wie ein massenangefertigter Schuh.
In Anbetracht dessen, dass ich mich wortlos fühle, und doch überschäumen will mit Bildern.

In Anbetracht dessen, ist es eine Ironie, dass die Hoffnung in einem Ort aufleuchtet, den ich unter Trümmern begraben zurückließ.

In Anbetracht dessen, verspüre ich, Sehnsucht. Begriffen im Fall, lass ich meine Burg los und stürze über den Rand,
wie ein rotes Seidentuch. hinab in Wortnester.hinab.

Gelesen
Seitenanfang
All content is © by the authors | by wupperzeit 2oo4