Intelligenz macht schüchtern
von Wechsel-Haft
Wortlos. Verlasse dein Paradies, opfere deinen Wohlstand, für die Füllung der Leere. Wortlos, verlasse deine Wüste, verlasse Dich selbst, verliere die Tassen, die aus dem Schrank.
Sprich kein Wort zu niemanden, arbeite an deiner “Flucht”. Wortlos. Bist du bereit das Spiel zu spielen? Alles zu verlieren?
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Flirten auf hohen Niveau nannten sie es lachend. Sie blickte, leicht errötet, nach unten, spielte mit ihren Händen, verborgen von zu langen Ärmeln, aus Scham man könne die Pusteln darauf erkennen. Sie brachte kein Wort mehr heraus, begann jedoch zu grinsen, da ihr Geist sich verdammt schnell zu regen begann. Sollten sie es doch nennen, wie sie es wollten.
Sie wußte nur eines: Sie war auf dem Weg absolut wahnsinnig zu sein. Ein breites Lächeln streift die Gegenwart bei dieser Erkenntnis und bei all dem Wahnsinn wurde sie ruhig, eine zarte Welle auf dem Meer, eine kleine Böe zwischen den Trabanten. Was solls.
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Wortlos. Kein Weg zurück. Eine Ahnung wird Gewissheit. Etwas vollkommen Neues, oder doch etwas Altes nur neu gesehen. Bereit alles aufzugeben. Wortlos.
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Sie blickte ihn an. Sie starrte ihn an. Vielleicht aus Angst, den Wahnsinn zu verlieren. Der Geruch von frischer Wäsche umwaberte sie. Unter der Bank, auf der sie sassen, am Kreuzberg, fand sie den Schlüssel. Ein äußerst symbolischer Zufall. Die Zeit rannte gegen sie. Die Worte ebenfalls. Sie ließ weitere Tassen auf der Bank stehen. Kurz nach Mitternacht. Sie konnten sich nicht lösen. Ein seltsames Band aus Dingen, die kein anderer verstehen könnte, hatte sich fest um sie gelegt.
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Wortlos.
Bist du bereit alles aufzugeben?
Bereit das Spiel zu verlieren?
Bereit es zu spielen?
Wortlos.
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