eine halbe stunde irgendwo unter vielen
von ungesagt
ich tapeziere die wände.terpentingeruch strömt mir aus der nase.kleister zwischen meinen fingern.die fassade ist neu bestrichen.
du starrst den teebeutel an,als würdest du irgendwas im kaffeesatz lesen wollen.ich starrte dich an.
und denke.es ist erstaunlich wie sehr wir den raum um uns herum auszufüllen versuchen.bei gleichbleibendem verlust jeglicher gegenständlichkeit.es ist als würden wir uns über die dinge stülpen und sie verschlucken.zwischen unseren schwingungen explodieren planeten.die atmosphäre ist voller toter sterne.aber was sollst du auch anfangen mit meinem kaffeesatz.wenn du schon mit meiner hand nichts anzufangen weißt.
