Über Monotropismus

keinthema.jpgAm kommenden Freitag werde ich zwei Menschen am Dortmunder Hauptbahnhof treffen, die ich sehr mag, ich freue mich darauf sehr. Und ich weiß, dass wir eine sehr schöne gemeinsame Zeit haben werden, was ich außerdem schon weiß, ist, dass sie nicht pünktlich ankommen werden wie verabredet, sondern verspätet, da sie mit der Deutschen Bahn anreisen werden, deren Firmenname eigentlich als Begriff in das Synonymwörterbuch unter dem Schlagwort „Verspätung“ aufgenommen werden sollte.

Ein Beispiel: die in Wuppertal und Umgebung legendäre Schnellbahn 8, S 8 bzw. S 5, die ich täglich benutze. Sie durchquert Wuppertal in Richtung Hagen oder Dortmund bzw. Mönchengladbach, Düsseldorf, Neuss, und hält an sieben Bahnhöfen in unserer zu Recht in aller Welt beliebten Stadt. Für diese kleine Reise durch unsere Metropole hat sie laut offiziellem Fahrplan der Deutschen Bahn 27 Minuten Zeit, also drei Minuten, um von einer Haltestelle zur nächsten zu fahren, die Fahrgäste ein-und aussteigen zu lassen, und dann weiterzufahren. Das geht natürlich nicht, da die reine Fahrtzeit zwischen den Haltestellen schon zumeist mehr als drei Minuten beträgt, und so hat die S 8, wenn sie an einem der beiden Endbahnhöfe in Wuppertal ankommt, regelmäßig mindestens acht Minuten Verspätung.

Irgendjemand in der Verwaltung der Deutschen Bahn hat also irgendwann einen Fahrplan verbrochen, der nicht berücksichtigt, dass die Züge seines kleinen Unternehmens normalerweise auch Fahrgäste transportieren, die von diesem Unternehmen scherzhaft oder ironischer Weise „Kunden“ genannt werden. Oder hat er oder sie es gar nicht vergessen? Vieles, was die Deutsche Bahn so Service nennt, lässt darauf schließen, dass man bewusst am liebsten leere Züge durch leere Bahnhöfe fahren lassen würde, wenn es nur dieses leidige Problem nicht gäbe, dass eine solche riesige Märklinbahn nicht zu finanzieren wäre auf Grund zu hoher Kosten bei fehlenden Einnahmen. Aber dass man als Kunde den Bahnbetrieb stört, merkt man ständig und man bekommt es ständig zu spüren. Kein Taxifahrer würde es seinem Fahrgast zumuten können, in einer völlig verdreckten und mies gepflegten Karre in bedenklich schlechtem technischen Zustand einzusteigen, und keine noch so hoch verschuldete Kommune würde es wagen, ihre Bürger an derart heruntergekommenen Haltestellen warten zu lassen, wie die Deutsche Bahn sich das erdreistet.

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Blut und Öl

blog_Organisch.JPGKürzlich äußerte ein innenpolitischer Sprecher einer ehemaligen Volkspartei, das einzig störende in der Berufsausübung eines Politikers seien die Wähler. Nun, habe ich gedacht: Kein Problem für mich, Dieter, wenn es alle halten wie ich, dass sie Deinen Laden nicht wählen, so hast Du dieses Problem bald nicht mehr, und: Gerne geschehen. Es ist nämlich Tradition in dieser Partei, dass man sich duzt, und da der Nachname dieses Herren fast so albern klingt wie so mancher KV-Nick, könnte man versucht sein, auch seine Aussagen nicht ernst zu nehmen, wenn man den Namen sofort liest am Anfang einer seriösen Kolumne. So wie man die Texte vieler KV-Kollegen nicht ernst nimmt, weil sie unter einem lächerlichen Nick veröffentlicht werden. Ob zu Recht oder nicht: das ist ein weites Dings.

Nach kurzem Nachdenken kam es mir aber plötzlich so vor, als hätte ich es mir zu leicht gemacht mit meiner spontanen Gedankenreplik. Ich habe an den durchschnittlichen Leser meiner Kolumne gedacht, also an Sie: promovierter Akademiker in gehobener Funktion arbeitend, und dieser hat in seinem Arbeitsvertrag eine Klausel stehen, die ihn verpflichtet, alle vier Jahre seine Qualifikation und Leistung in seinem Beruf von einer Jury beurteilen zu lassen, die auch entscheidet, ob er/sie diese Tätigkeit weiter ausüben darf. Leider besteht diese Jury nicht aus Angehörigen Ihrer eigenen Berufsgruppe, sondern Sie, als Beispiel, werden als Chefarzt einer Uniklinik von einer buntgemischten Gruppe aus Lackierern, Maurern, Automechanikern und Schlossern beurteilt, zu allem Überfluss ist diese Jury auch noch paritätisch von Frauen besetzt. Nicht anrufen, bitte, das war ein Scherz, das mit dem Überfluss und mit dem: zu allem. Wie dem auch sei: diese Jury prüft also Ihre Krankenberichte, studiert Ihre Akten usw., jedenfalls simulieren sie dieses Studium mehr oder minder glaubhaft. Wobei Sie als Arzt noch die wichtigsten Belege Ihrer Erfolge nicht vorlegen dürfen, wegen der ärztlichen Schweigepflicht, zum Beispiel. Falls sich das Gremium überhaupt diese Mühe macht und nicht offen zugibt, dass diese Kommission nach dem äußeren Eindruck entscheiden wird, den man von Ihnen hat, nicht, ohne keinen Hehl aus ihrer Abneigung gegen Ihre Berufsgruppe an sich und ihren Beruf im Allgemeinen zu machen. Alle vier Jahre sind da Ihre Fähigkeiten als Entertainer gefragt. Oder, um es noch schlimmer und so gesehen deutlicher zu machen: Einige der Jurymitglieder sind von Ihnen behandelt worden, Sie haben schmerzhafte Operationen durchführen müssen, deren Sinn und Erfolge sich nur dem Insider erschließen… Übrigens können Sie es sich auch umgekehrt vorstellen, sollten Sie Rektor an einer Waldorfschule sein, Sozialpädagogin oder Ähnliches: Ärzte, Architekten, Juristen und Frauen beurteilen also die Arbeit eines Automechanikers in vierjährigem Rhythmus. Das wäre Ihnen schon ziemlich lästig, vermute ich.

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Orgie des Wissens

blog_Organisch.JPGKürzlich habe ich mir “Kerner” angeschaut, eine Sendung, die den derzeitigen Kanzlerkandidaten der SPD porträtieren sollte. Wie üblich bei Kerner ein netter Plausch, niemand stört den Anderen mit bösen Fragen und so logischerweise auch nicht mit bösen Antworten, die Gattin war anwesend, also die des Politikers, aber man hätte sich vorstellen können, auch Kerner hätte seine Familie einladen können, um das Ganze dann nicht in einem Fernsehstudio, sondern beim Edelitaliener stattfinden lassen zu können. Nette Menschen, die nett plaudern. Man glaubte da als Zuschauer, fast ein wenig zu stören.

Interessant wurde es erst, als einige der legendären Publikumsbefragungen eingeblendet wurden. Kerner leistet sich die gelegentlich, sie haben einen hohen Unterhaltungswert, da scheinbar einfache Fragen gestellt werden und die Befragten trotzdem die kuriosesten Antworten geben. Eine dieser Fragen lautete hier: „Wer ist Frank Walter Steinmeier?“, und kaum jemand der Befragten wusste eine Antwort zu geben, die man nicht mit dem Adjektiv „ahnungslos“ bezeichnen musste, wollte man diese Orgie der Unwissenheit denn freundlich kommentieren. Man mag Steinmeier als Kandidaten nicht kennen, man mag seine Partei nicht kennen, aber immerhin ist der Herr unser amtierender Außenminister, und wer zur Zeit die Interessen Deutschlands zumindest offiziell im Ausland vertritt, das sollte man doch mitbekommen haben, wenn man gelegentlich die Nachrichten schaut oder eine Zeitung liest. Ich frage mich, was die Leute wohl so denken, wer der Kollege ist, der da ständig durch die Nachrichten geistert bei Auslandsbesuchen oder Staatsempfängen…

Oder haben die Leute Recht, sich diese Namen unserer so genannten Entscheidungsträger nicht zu merken, weil es keine Rolle spielt, wer dieses Amt gerade ausübt? Ich bin kein Prophet, aber ich sage einmal voraus, dass, sollte die derzeitige Koalition nicht fortgesetzt werden, unser Außenminister demnächst mit großer Wahrscheinlichkeit Westerwelle heißen wird, zumal beide derzeitige Regierungsparteien ulkigerweise angekündigt haben, mit der FDP koalieren zu wollen. Beide, was nicht ulkig an sich ist, sondern die Tatsache sollte aufhorchen lassen, dass beide Parteien glauben, auch mit der FDP zusammenarbeiten zu können. Das wirft ein bezeichnendes Licht auf die inhaltlichen Positionen der großen Parteien, jeder kann da mit jeden regieren, die Inhalte sind austauschbar, und genauso die Personen. Hier sollte man allerdings nicht den fatalen Fehler machen, sich auch für die Inhalte nicht zu interessieren, zumindest dann nicht, wenn man von den Folgen einer Umsetzung betroffen ist, man also nicht zu den finanziell gesehen Oberen Zehntausend oder sogar zu den unteren gehört… Oder mit denen sympathisiert.

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Währungen

blog_Organisch.JPGSimma ährlisch, wie wir Rheinländer sagen: Vieles, alles im Leben ist doch ein Geschäft, ein mehr oder weniger erfolg-oder verlustreiches, und für die Abwicklung eines jeden Geschäftes gibt es eine Währung, in der bezahlt werden sollte, um die Bedürfnisse der Partner zu befriedigen. Das ist meistens Geld oder ein Geldwert, bei den höheren, ideellen Dingen ein solches: ein höheres, ideelles. In einer Freundschaft sind das Sympathie, gemeinsame Interessen, Vertrauen, in der Liebe Attraktivität, Zuneigung, auch wichtig: Vertrauen, usw. Aber eben oft auch Geld, meistens Geld, und es ist eine Binsenwahrheit, dass ein Verwechseln der verschiedenen Währungen für verschiedene Zwecke zu Konflikten führen kann bis hin zum Unglück für alle Beteiligten.

Wenn ich also einkaufen gehe, in einem Lebensmittelgeschäft, Discounter oder so, so ist mein Bedürfnis: Sachgegenstände zu erwerben, meine Währung: Geld. Ich suche bei Aldi keine Liebe, Freundschaft, keinen Gott, sondern, beispielsweise: Ein Brot. Das möchte ich effektiv, also möglichst schnell, und günstig, also möglichst billig, kaufen. Mehr nicht. Und wenn ich die Verkäuferin frage: „Wo haben Sie denn bitte das Brot?“, so erwarte ich nicht, dass sie mich für mein Interesse liebt, sie muss mich also auch nicht so anschauen oder so antworten als ob, eine höfliche Antwort genügt, und: eine möglichst korrekte. Ich kann die Menschen nicht verstehen, die da mehr erwarten, von Servicewüsten raunen, das Brot schmeckt mir doch nachher zu Hause nicht besser, wenn ich einen Vortrag darüber gehört habe, oder ein Beratungsgespräch über Mehlsorten über mich ergehen lassen musste. Oder erst meine Katze: Die Verkäuferin hat mir das erklärt, Leo, heute wird Dir Dein Futter besonders gut schmecken, sie hat gelächelt, ich glaube, sie liebt mich, Dich auch, - das geht meiner Katze aber so etwas am Rücken vorbei, glauben Sie mir.

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Spitzomen

blog_Organisch.JPGGestern schrieb mir eine liebe Freundin eine Mail, in der, unter anderem, stand, ihre Tante habe den Spitznamen „Zorni“ oder so ähnlich, jedenfalls war es ein Spitzname, der sofort Assoziationen, oder nennen Sie es: Vorurteile in mir wachrief, wie diese Person wohl charakterlich disponiert sein könnte: vermutlich die Sanftmut selbst vor dem Herren.

Die Spitznamen sind vermutlich im 17. Jahrhundert entstanden, sie sollten ursprünglich verletzend sein oder zumindest spöttisch, „spitz“ eben, wie die Spitze eines Speeres. Im Laufe der Zeit dienten sie auch zur Charakterisierung einer Person, wobei, obwohl diese Form des Beinamens eine eher positive Bedeutung hatte, das ein wenig neckende Element dieses Namens blieb. So wird unsere amtierende Kanzlerin bekanntlich von ihren Parteifreunden „Mutti“ genannt, und das ist doch ganz sicher liebevoll gemeint, wenn man eine gleichaltrige oder sogar oft jüngere Frau „Mutti“ nennt.

Einer ihrer Vorgänger im Amte wurde „Birne“ genannt, charakterisiert werden sollte ein Zusammenhang zwischen seiner ein wenig massigen Gestalt und einer unerschütterlichen Provinzialität, die sich in seiner Schädelform zu manifestieren schien und so insgesamt als Gesamtkunstwerk an eine Birne erinnerte. Zieht man eine kritische Bilanz seiner politischen Arbeit, so erinnert mich „der Dicke“, wie er, wahrscheinlich wieder liebvoll, von seinen Kollegen genannt wurde, eher an eine andere Frucht, zumal ich Birnen sehr mag und es gar nicht mag, wenn sie auf diese Weise diskreditiert werden. Ich nenne Ihnen diese Frucht demnächst, ich muss vorher nur kurz recherchieren, ob es sich bei der Pflanze, an die ich denke, nicht etwa am Ende um eine giftige oder gar ein Unkraut handelt, - ich beleidige alte Herren nicht gerne.

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Abendbrot, beispielsweise

blog_Organisch.JPGGelegentlich weiß man gar nicht so recht, was man sich so zu essen kochen soll, beispielsweise zum Abendbrot, unschlüssig schlendert man durch den Supermarkt, appetitlos, und schließlich kauft man das Sonderangebot, weil es im Grunde genommen egal ist, was man kauft, so ist es wenigstens billig Irgendetwas muss man essen, irgendwann, warum nicht das Billige sofort.

In Deutschland sinkt die Wahlbeteiligung ständig, bei der letzten Bundestagswahl lag sie unter 80 %, bei Kommunal- und Landtagswahlen liegt sie zwischen 55- und 65 %, bei Europawahlen noch darunter. Tendenz fallend, und obwohl das keine spektakulär schlechten Ergebnisse sind im Vergleich zum demokratischen Ausland, sollte man diese Entwicklung ernst nehmen oder sich zumindest darüber wundern. Dürfen.

Schließlich ist die Beteiligung an einer Wahl für die meisten von uns die einzige Möglichkeit, sich politisch zu äußern und vielleicht sogar: zu gestalten, sollte die von uns gewählte Partei einen Platz im Parlament erhalten. Der Ausgang einer Wahl betrifft oder trifft uns alle, im Kleinen wie im Großen: vom Platz im Kindergarten bis hin zu wie auch immer gearteten und begründeten Beteiligungen an Kriegen. Lokalpolitik und Weltpolitik. Man sollte dazu eine Meinung haben, und dann auch wollen, dass diese Meinung demokratisch durchgesetzt wird. Sonst wird für einen entschieden, und das heißt: über einen, und ganz selten werden da die eignen Interessen berücksichtigt werden. Zumal sie niemand kennt.

Begründet wird die fallende Wahlbeteiligung oft mit einer allgemeinen Politikverdrossenheit, oder Politikerverdrossenheit, man fühlt sich dieser Kaste hilflos ausgeliefert. Nur ist es in einer Demokratie so, dass die Politiker immer so mächtig sind, wie es die Mehrheit der Bevölkerung zulässt, und die einzige Möglichkeit, deren Macht zu regulieren, ist der Moment der Wahl, will man sich nicht selbst politisch engagieren durch Übernahme eines Mandates. Wählen Sie die Typen ab, wenn Sie Ihnen nicht gefallen, sie werden mächtiger mit jedem, der nicht wählt. Politiker sei ein schöner Beruf, so kürzlich ein bekannter SPD-Europaabgeordneter, wenn nur die Wahlen nicht wären, er meinte das völlig unironisch in einem seltenen Moment der Wahrheitsliebe, vermutlich.

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Feilenöl

blog_Organisch.JPGEin furchtbarer Tag heute, wenn Sie mich fragen: Den ganzen Tag müssen Sie damit rechnen, von Ihren Mitmenschen belogen zu werden, man findet das lustig und nennt das: Aprilscherze. Die meisten dieser Scherze verharren auf eher niedrigem intellektuellem Niveau, so nach dem Motto: Wenn einer aus dem Fenster fällt ist das lustig, wenn zwei aus dem Fenster fallen: sehr lustig. Hauptsächlich dreht es sich darum, uns etwas völlig Absurdes glauben machen zu wollen, und einen Witz auf unsere Kosten zu machen, - das vor allem.

Das Problem ist nur: Unter dieser Form der Scherze in abgewandelter Form werden wir ein ganzes halbes Jahr lang zu leiden haben, nur geht es dabei nicht um höhere Dinge wie Wechselstrombatterien oder Feilenöl, sondern ganz profan um unsere Zukunft, oder, wenn Sie es pathetisch, patriotisch, solidarisch mögen: Um die Zukunft unseres Landes. Und man nennt das nicht Aprilscherze, sondern Wahlversprechen. Ansonsten gilt für diese besonders infame Form des öffentlichen Lügens aber dasselbe, was ich im vorigen Kapitel über die Aprilscherze geschrieben habe.

Ein legendäres Beispiel für die Umsetzung eines Wahlversprechens nach den Bundestagswahlen war die Diskussion um die so genannte „Merkelsteuer“ im vorigen Wahlkampf, die CDU hatte damals angekündigt, die Mehrwertsteuer um 2 % erhöhen zu wollen, und die SPD versprach lautstark bei allen sich bietenden Gelegenheiten, mit einer SPD-Regierung werde so etwas nie möglich werden. Das Ergebnis ist bekannt, nach der Bundestagswahl wurde die Mehrwertsteuer um 3 % erhöht, der damalige Parteichef der SPD, um eine Selbstbewertung der Glaubwürdigkeit der Wahlversprechen seiner Partei gebeten: Es sei unfair, an dem gemessen zu werden, was man im Wahlkampf gesagt habe. Da er jetzt wieder sehr viel sagt im Wahlkampf, habe ich mir das einmal gemerkt und bemühe mich ihm gegenüber um die größtmögliche Fairness, indem ich ihm kein, aber kein einziges Wort glaube.

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