MenschenRechte!

Jens-Uwe Böttcher, geboren 1968 in Dresden, lebt seit Ende 1992 mit seiner Familie in Velbert bei Wuppertal a.d. Wupper. Von 1987 bis zum Mauerfall geriet er ins Visier der DDR-Behörde für Staatssicherheit wegen eines Ausreiseantrags und Kriegsdienstverweigerung …

Ab Dienstag, 3. November 2009, zeigt der Kunstverein BrachLand in der Ausstellung MenschenRechte! die Akte Böttcher und Werke der Berliner Künstlerin Annemirl Bauer. (Forum Niederberg, Velbert, 19.30 Uhr, Eintritt frei. Bis 29. Dezember.)

termine

Dal-Lae Jin, Connie Lehmann und Peter Woelck in Velbert: AugenBlicke!

Zum erstem Mal widmet der Kunstverein BrachLand aus Velbert seine große Jahresausstellung der Fotografie. Die Ausstellung im Forum Niederberg in Velbert zeigt vom 7. Dezember 2008 bis 30. Januar 2009 Arbeiten von Dal-Lae Jin, Connie Lehmann (beide aus Düsseldorf) und Peter Woelck (Foto) aus Berlin. Zur Eröffnung der Ausstellung, am Sonntag, dem 7. Dezember um 11.00 Uhr, werden die Künstler anwesend sein. Es spricht Dr. Karl Erb vom Kunstverein BrachLand. Unterstützt wird die Ausstellung vom Kultur- und Veranstaltungsbetrieb Velbert.
Forum Niederberg, Oststraße 20, 42551 Velbert. Der Eintritt ist frei.

Da-Lae Jin, geboren in Dae-Gu (Korea), lebt seit 1997 in Deutschland. Nach dem Studium der chinesischen Literatur an der National-Universität in ihrer Heimatstadt wandte sie sich der bildenden Kunst zu. Sie nahm an einem Bildhauerlehrgang in Pietrasanta (Toskana) teil und wechselte anschließend als freie Studentin an die Kunstakademie in Lüttich. Dort entdeckte sie die Fotografie. Ihre Themen sind verborgene Welten, die sich an der fotografisch abgelichteten Oberfläche der Objekte spiegeln oder vage andeuten. Für ihre spirituelle Sicht der Dinge wählte Da-Lae Jin nach anfänglichen Versuchen in schwarz-weiß die Farbfotografie, um alle Optionen des Lichts zu nutzen. Mit experimentellen Belichtungstechniken überschreitet sie die Grenzen von Fotografie, Grafik und Malere. Da-Lae Jin lebt in Düsseldorf.

Cornelia Lehmann, geboren in Rees, ist von Beruf Fotografin. Sie lebt in Düsseldorf, wo sie freiberuflich als Fotojournalistin und Werbefotografin tätig war. Sie schoss Fotos im In- und Ausland für unterschiedliche überregionale Zeitungen und Zeitschriften, wie z. B. den Focus und die Welt am Sonntag. Schwerpunkt ihrer Berufstätigkeit und damit der von ihr gewählten fotografischen Disziplin waren Dokumentation und journalistische Reportage. Das bezeugen auch ihre kunstfotografischen Arbeiten, die in gewisser weise eine Verfremdung journalistisch-dokumentarischer Fotografie darstellen. Sie zeigen Schatten von Menschen im flüchtigen Augenblick. Teils irritierende, teils schockierende Fragmente, Alltagsspuren und Spuren von Gewalt werden gezeigt. Die Frage nach der Identität der Person aber liegt jenseits des Bildes, das bei aller Präzision und motivischer Originalität die Antwort verweigert.

Peter Woelck, in Berlin (DDR) geboren, studierte von 1972 bis 1977 Fotografie in Leipzig. Nach Abschluss des Studiums war er als freischaffender Fotograf für Zeitschriften, Verlage und verschiedene Großbetriebe in der DDR tätig; nach der Wende beim BURDA-Verlag, danach als TV- Kameramann und zuletzt als Bildjournalist mit dem Schwerpunkt sozialkritischer Reportagefotografie. Es gibt kaum ein fotografisches Gebiet zwischen Landschafts- und Gebäudefotografie, Porträt und Reportage, auf dem er nicht wahrhaft meisterliche Arbeiten vorweisen kann. Ganz außerordentlich ist aber seine Sicht auf Menschen im kurzen Augenblick außergewöhnlicher Alltagsszenen oder auf vielleicht sogar alles sagender Posen. Peter Woelck lebt heute in Berlin Mitte. Er hatte zahlreiche Ausstellungen in angesehenen Galerien im In- und Ausland.

termine

Die Kartenkünstlerin

300106.jpg300084.jpg300088.jpg300085.jpg300107.jpg

Dorothea Weiß ist am nächsten Wochenende mit einer eigenen Bude auf dem ersten Adventlichen Kunstmarkt in der Domstadt Neviges vertreten. Sie zeigt (und verkauft) ihre schönen, handgemalten Karten mit ihren berühmten Kästchen und ihre feinen, leisen Landschaften, die zum Verschicken eigentlich viel zu schade sind - und Euch gerahmt viele Jahre Freude bereiten. Außerdem ihre lustigen Fotokarten, die sie selbst fotografiert, bearbeitet, vergrößern lässt und auf Karton klebt, Karte für Karte in Handarbeit. Adventlicher Kunstmarkt, Fußgängerzone Neviges, Sa, 29.11.08, 11 - 20 Uhr, So, 30.11.08, 11 - 18 Uhr.

termine

Stühle, Zeichnungen von Norbert Molitor

image001.jpgimage001.jpgimage001.jpgimage001.jpgimage001.jpg

Vom 13. April bis 12. Mai 2008 werden in der Vorburg Schloss Hardenberg, Velbert, 65 Zeichnungen von Norbert Molitor ausgestellt. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 9.00 bis 16.00 Uhr und sonn- und feiertags von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Veranstalter ist der Kultur- und Veranstaltungsbetrieb Velbert. Zur Vernissage am Sonntag, 13. April um 11.00 Uhr, sind interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich willkommen. Die Eröffnungsreden halten Herr Dr. Fabian Kern, Geschäftsbereichsleitung Kultur Stadt Velbert, und Herr Dr. Karl Erb, Kunstverein BrachLand.

Der Zeichner Norbert Molitor arbeitet seit Jahren an seinem Thema ‘Stühle und andere Sitzgelegenheiten‘. Einer ersten Stühle- Ausstellung in Schloss Lüntenbeck (Wuppertal) 2004 folgt nun im April eine weitere Ausstellung seiner 42 x 60 cm großen Arbeiten und seiner aktuellen ‘5-Minuten-Stühle’ in der renommierten Vorburg Schloss Hardenberg. Norbert Molitor - vermutlich der einzige Zeichner, der ausschließlich Stühle zeichnet - arbeitet mit Tusche auf A3 großen Blättern, die er rückseitig mit Tesafilm auf das einheitliche Endformat 42 x 60 cm zusammenfügt. Er ergänzt einen Teil seiner Zeichnungen mit tagebuchartigen Randbemerkungen in einer Geheimschrift, die er selbst vor Jahren erfunden hat, und gibt seinen Stühlen - oft im Zentrum kleiner, geheimnisvoller Geschichten, die zum Assoziieren und Entschlüsseln einladen - Titel wie: ’Eleganter Deckchair mit Wurstkissen’, ’Flugzeugangriff auf bequemen Sessel’
oder ’Stuhl mit Gegenwind’. An seinen Stühlen, die er nicht ohne Eleganz und Ironie aufs Papier bringt, interessieren ihn nur die Möglichkeiten, seine Haltung zu perfektionieren: Wie kann man Perspektive, wenn man sie beherrscht, einfach weglassen; wie kann ein Alltagsgegenstand als Skulptur so faszinierend sein, dass man sich beim Zeichnen nicht langweilt? Und wie einfach muss eine Zeichnung sein, um schön über den abgebildeten schönen Gegenstand hinaus zu sein? Molitor kennt keine Farben, keine Riesenformate und auch keine unterschiedlichen Formate, die seinen Ordnungssinn stören würden, und will von Malerei nichts wissen, weil er in der Zeichnung die raffiniertere Disziplin sieht. Neu und abseits von seinen seit 1999 gezeichneten 2-Blatt-Stühlen sind seine aktuellen ‘5-Minuten-Stühle’, die er in wenigen Minuten auf kleine, 12 x 12 cm große Formate zeichnet. Man kann ihm während der Ausstellung sonntags zwischen 14.00 und 17.00 Uhr dabei zusehen…

termine

80 x 80

dw.jpgdw.jpgdw.jpgdw.jpgdw.jpg

Dorothea Weiß, die 2. Vorsitzende des Kunstvereins Brachland eV , steht vor ihrer ersten Ausstellung in Velbert. Die gebürtige Siegerländerin (und danach Hamburgerin) lebt seit 6 Jahren in Neviges - und fand über figurative Themen (zuletzt waren es Indianer, Bleistifte und Teppiche) zu ihrem farben- und stimmungsvollen Thema, hinter dem mehr steht, als man auf den ersten Blick vermutet. Titel wie Mümmmelmannsberg, Halali und 6241 Farben mit Deutschlandflagge versprechen einige Entdeckungen.

Eröffnung: Sonntag, 10. Februar 2008, 11.00 Uhr.
Vorburg Schloss Hardenberg, 42553 Velbert. (Foto: 100 Farben auf 10 x 10 cm)

termine
Seitenanfang
All content is © by the authors | by wupperzeit 2oo4